Auf dieser Seite befinden sich alle Netzwerkeinstellungen außer der Einstellung von der Bandbreite. Die meisten Einstellungen können so bleiben wie sie sind. Die Erläuterung der einzelnen Blöcke im folgenden Abschnitt geht von links nach rechts und von oben nach unten.
Hier kann man sehen welche IP's Streamer automatisch erkannt hat. Mit dem Retest Button kann ein neuer Test ausgelöst werden falls ein falscher Netzwerkadapter erkannt wurde (mehrere Netzwerkadapter im Rechner).
Real: Das ist die IP vom ISP (Internet Service Provider) also die IP mit der Streamer an das Internet angeschlossen ist.
Lan: Das ist die interne IP vom DSL / Cable Router die der Rechner im internen Netz zugewiesen bekommen hat.
Hier ist in fast allen Fällen die Einstellung Auto richtig und sollte nicht verändert werden. In seltenen Fällen kann bei mehreren Netzwerkadaptern im Rechner der falsche Adapter erkannt werden. Nur in diesem Fall sollte man per Radiobutton manuell den richtigen aus der Liste auswählen. Die Einstellungen hier sollten nur verändert werden wenn man sich wirklich sicher ist. Normalerweise ist es nicht nötig und nicht empfohlen hier etwas manuell zu ändern!
Diese Einstellungen sind wichtig wenn man in seinem DSL (NAT) Router eine Portweiterleitung (Port Forward) einrichten muss. Die beiden editierbaren Felder (weiß) zeigen den Konfigurierten Port. Die beiden grau hinterlegten nicht editierbaren Felder zeigen die aktuell verwendeten Ports (In use).
UDP p2p
Dieser Port wird von Streamer zur Kommunikation nach Außen (Internet) und damit zwischen den verschiedenen Peers im Streamer Netz verwendet. Dieser Port ist wichtig falls der Rechner hinter einem DSL Router angeschlossen ist. In vielen Fällen hilft es diesen Port in der Router Konfiguration als Port Forward (Portweiterleitung) einzurichten. Der Standardport ist Port 8466 UDP (UDP Protokoll). Es ist nicht wichtig auf welchem Port (Nummer) Streamer konfiguriert wird. Hauptsache dieser Port ist nicht von anderen Diensten in Verwendung. Auch hier sollte man die Standardeinstellungen beibehalten außer man weis was man hier macht!
Das graue Feld darunter (In use) zeigt an welcher Port aktuell in Verwendung ist. Ist der konfigurierte Port belegt, erhöht Streamer automatisch die Portnummer in Zweierschritten bis ein freier Port gefunden ist.
TCP audio
Dieser Port wird verwendet um externe Player mit dem Audio / Videostream zu versorgen. Verwendet man einen externen Player verbindet sich dieser Player mit der lokalen HTTP-Streamadresse (Tune URL) auf diesen Port.
Bei Sendern wird dieser Port außerdem verwendet um Shoutcast oder Edcast (Oddcast) oder ähnliche Streamingprogramme mit Streamer zu verbinden (Streaming Server).
Diese Einstellung ist nur für Sender interessant! Selbst dann ist in vielen Fällen die Standardeinstellung die Beste.
Global unicast
Wenn man diese Option aktiviert hat man neben dem P2P Stream auch noch einen normalen Unicast Stream. Auf der YP Liste auf www.streamerp2p.com erkennt man das an dem kleinen gelben Lautsprechersymbol. Klickt man darauf kann man sich auch ohne Streamer mit einem normalen Multimediaplayer wie Winamp mit dem Stream verbinden.
Achtung: Nicht P2P Streams brauchen sehr viel Bandbreite die man auch zur Verfügung haben muss (Limit DSL Anschluss). Bei einem Stream mit 64kbps und 10 Unicast Hörern (benötigte Upstream Bandbreitenkapazität 640kbps + Overhead) ist der durchschnitts DSL Anschluss überfordert!
Lan unicast
Damit kann man im lokalen Lan (Heimnetzwerk) weiteren Hörern das Zuhören ohne Streamer ermöglichen. Hörer im gleichen lokalen Lan (privater IP Bereich!) können sich mit Medianplayern wie Winamp mit dem Stream verbinden. Das ist in den meisten Fällen nicht problematisch da das lokale Heimnetzwerk mit 100Mbit oder mehr ausreichende Kapazitäten bietet. Diese Möglichkeit kann auch verwendet werden um den eigenen Stream zu "Monitoren" (Probehören).
Die Bandbreitenaufteilung zwischen P2P Stream und Unicast Stream kann man hier ebenfalls einstellen. Die Prozentwerte geben an wie viel Prozent der Upstream Bandbreite dem P2P Stream und wieviel Prozent dem Unicast Stream zugeordnet werden. Ist die Zugeordnete Bandbreite für den Unicaststream belegt, wird kein weiterer Unicasthörer zugelassen um den P2P Stream nicht zu beeinflussen und umgekehrt.
Beispiel:
Stream 64kbps, DSL Upstream Bandbreite 512kbps
Unicast 50% = 256kbps
P2P 50% = 256kbps
Das würde theoretisch bedeuten das in etwa 3 Unicast Hörer möglich wären. Diese theoretischen Werte sind allerdings mit Vorsicht zu genießen!
Diese Einstellungen lassen sich teilweise nicht manuell verändern! Hier zeigt Streamer an was die automatische Erkennung der Netzwerkumgebung ergeben hat.
Need proxy: Ist hier ein Haken gesetzt hat Streamer eine Firewall oder NAT Router ohne korrekte Portweiterleitung (Port forward) des Streamer Ports (UDP) erkannt. Das bedeutet das dieser Streamernutzer Hilfe anderer Nutzer im Streamer Netz braucht. Die geneue Beschreibung der technischen Vorgänge ist zu komplex um diese hier im Detail zu beschreiben. Auf jeden Fall haben die Nutzer mit dieser Einstellung eventuell Probleme Stationen zu empfangen und auch im Chat.
Can be proxy: Ist hier ein Haken ist der streamer Port korrekt weitergeleitet (Portweiterleitung). Das ist der normale Idealfall. Damit hat man am wenigsten Probleme Stationen zu empfangen oder auch im Chat. Außerdem können solche Peers (Teilnehmer) anderen Nutzern mit Firewall helfen (siehe oben die Need proxy Erläuterung).
Lock: Damit setzt man die automatische Erkennung außer Kraft. Das ist auf keinen Fall zu empfehlen und sollte nur in seltenen Fällen nötig sein!